Whiteboard – Die moderne Tafel fürs Büro

>Whiteboard – Die moderne Tafel fürs Büro

Das Whiteboard bietet eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten und ist im Grunde eine moderne Tafel, die mit abwischbaren Whiteboardmarkern beschrieben werden kann. Wie genau Whiteboards eingesetzt werden können, wollen wir Ihnen im folgenden Artikel erklären.

Von »Old School« zu modern. Praktische Whiteboards sind seit geraumer Zeit immer häufiger in Schulen, Universitäten, Büros oder dem Homeoffice vorzufinden.

Im Alltag, Beruf und beim Lernen bieten die weißen, mit bunten Stiften beschreibbaren, Tafeln eine Vielzahl individueller und praktischer Vorteile.

Neben einer einfachen Handhabung stehen unglaublich viele Einsatzmöglichkeiten zur Verfügung. Und genau diese unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten wollen wir Ihnen in diesem Artikel präsentieren.

Unterschiedliche Whiteboard Varianten im Überblick

Insgesamt gibt es 3 Varianten des Whiteboards, wobei eine davon eine moderne Erweiterung darstellt und wiederum als besondere Ausführungen der beiden klassischen Varianten anzutreffen ist.

Das ganz klassische Whiteboard ist dabei das Wand-Whiteboard, welches im Grund wie eine Schultafel aussieht und mittels Dübel und Schrauben an der Wand befestigt wird. Es ist in vielen verschiedenen Größen bzw. diversen Materialien erhältlich und verständlicherweise für den lokalen Einsatz gedacht.

Die zweite Variante hingegen ist für den mobilen Einsatz gedacht, auch wenn die Mobilität aufgrund der Größe der Schreibtafel natürlich etwas eingeschränkt ist. Auch dieses mobile Whiteboard mit Rollen ist in unterschiedlichen Größen und Materialien erhältlich.

Die letzte und bereits am Anfang angesprochene Varianten ist die des modernen interaktiven Whiteboards. Es handelt sich dabei um eine der beiden klassischen Variante, welche zusätzlich mit einem Beamer und einer Kamera ausgestattet ist. Dadurch lässt sich das interaktive Whiteboard mit dem Computer oder Laptop verbinden.

Whiteboard für die Wandmontage.Das Wand-Whiteboard ist die wohl bekannteste Version der Whiteboard-Tafel. Den Namen haben diese Modelle von der Montageart erhalten, denn wie zu vermuten ist, wird dieses Whiteboard mit Dübeln und Schrauben an der Wand montiert.

Eine solche Variante kann mit Abmessungen von 30 x 50 cm bis hin zu 300 x 180 cm bestellt werden. Die Abstufungen sind dabei sehr vielfältig, sodass Sie garantiert immer ein Wand-Whiteboard finden werden, welches sich bei Ihnen an einer freien Wand aufhängen lässt.

Meist werden solche Whiteboards für die Wandmontage in den Materialien Aluminium mit weißer Folierung, emaliertes Metallblech oder Glas hergestellt. Alle drei Arten sind dabei sowohl von der eigentlichen Qualität, Beschreibbarkeit, Langlebigkeit und natürlich dem Preis unterschiedlich.

Mobiles Whiteboard auf RollenDas mobile Whiteboard wird nicht an der Wand montiert, sondern auf einem Fahrgestell mit Rollen. Dadurch ist ermöglicht das Whiteboard etwas flexibler einsetzen und die Tafel in mehreren Räumen benutzen zu können.

Auch wenn diese Variante deutlich mobiler ist als beispielsweise das Wand-Whiteboard, so ist es durch dir Größe eher unmöglich die Tafel mit dem Auto zu transportieren. Somit entfällt in der Regel ein Einsatz bei Kunden oder Schulungen; hier stellt dann das Flipchart mit wiederbeschreibbarere Oberfläche eine Alternative dar.

Zudem gibt es Modelle bei denen die Tafelfläche drehbar gelagert ist und somit beidseitig beschrieben werden kann. Dadurch stehen Ihnen also doppelt soviel Schreibfläche zur verfügung; Sie können beispielsweise Vorträge schon vorbereiten und drehen die Tafelfläche lediglich während des Vortragen um.

Ebenso wie beim normalen Whiteboard kann die Tafelfläche aus unterschiedlichen Materialien bestehen. Meistens wird jedoch emailliertes Metallblech oder mit weißem Kunststoff überzogenes Aluminium verwendete. Glas ist bei solchen mobilen Modellen aufgrund der Bruchgefahr eher selten anzutreffen.

Wie bereits in der Übersicht angesprochen handelt es sich bei dieser dritten Variante eher um eine Erweiterung des Whiteboards.

Die Rede ist vom sogenannten interaktiven Whiteboard oder auch Smart Board, bei dem zusätzlich zur Tafelfläche noch ein Beamer und eine Kamera montiert ist. Beide gerate werden dann für den Betrieb mit einem Computer oder Laptop verbunden und von diesem aus kontrolliert.

Mit Hilfe des Beamers können Sie nun Präsentationen wie solche mit Microsoft PowerPoint halten, Filme zeigen, Animationen abspielen oder linierte und karierte Muster als Hilfslinien einblenden. Mit der Verbauten Kamera können sämtliche Notizen, welche Sie auf die Tafel schreiben, digitalisiert und weiterverarbeitet werden.

Bei diesem Prozess wird entweder das Schriftbild bzw. die Zeichnung wie bei einer Digitalkamera erfasst oder aber die Bewegungen der Stifte, welche dazu mit einem besonderen Tracking-Sensor ausgestattet sein müssen, aufgenommen und über diesen Umweg in eine Zeichnung überführt. Der Vorteil ist, dass Sie so Notizen und Zeichnungen direkt an Mitarbeiter oder Schulungsteilnehmer ausgeben können.

Preislich sind solche Smart Boards bzw. interaktiven Whiteboard natürlich deutlich teurer, weil die ganze Technik entsprechend Geld kostet. Aber es gibt auch günstiger Sets zum Nachrüsten der smarten Technik.

Vorteile gegenüber Flipchart und Kreidetafel

Das Whiteboard ist im Grunde die moderne Ausführung der klassischen Schul- bzw. Kreidetafel, welche schon seit Jahrzehnten im Frontalunterricht eingesetzt wird.

Mit der Zeit wurde allerdings eine sauberer Lösung für den täglichen Einsatz in Unternehmen gesucht und schlussendlich auch entwickelt, wobei das Flipchart und Whiteboard ungefährt zur gleichen Zeit entstanden. Beiden Tafelarten liegt dabei das Prinzip des Frontalunterrichtes bzw. der Gruppenpräsentation zu Grund, wobei die Tafel entsprechend Große gestaltet sein muss.

Diese Prinzip gilt auch bei den grünen Kreidetafeln, wie sie die meisten wohl noch kennen, aber es wurde bei Flipchart und Whiteboard entsprechend weiterentwickelt, sodass folgenden Vorteile in den Vordergrund treten:

  • Es entsteht kein Kreidestaub, der die Finger und Kleidung beschmutzt.

  • Die Reinigung der Tafelfläche ist einfacher und sauberer.

  • Wesentlich größere Schreibfläche im Gegensatz zum Flipchart.

  • Saubereres Schriftbild dank der verwendeten Whiteboard Marker.

  • Günstiger in der Anschaffung als beispielsweise die klassische Kreidetafel.

  • Zusätzliches Anbringen von Informationen mit Hilfe von Magneten.

Wie Sie unschwer erkennen können, gibt es also diverse Vorteile auf Seiten des Whiteboards. Diese sind auch der Grund für die rasche Verbreitung dieser modernen Tafel in Büros, Schulen, Universitäten und anderen Institutionen.

Anwendungsmöglichkeiten eines Whiteboards

Whiteboard in Firmen, Ämtern und Institutionen

Whiteboard in Firmen und ÄmternBrainstorming ist für gewöhnlich eine hervorragende Taktik, um innerhalb eines Teams nach neuen Ideen zu suchen. Die 1939 von Alex F. Osborn entwickelte Methode zur Ideenfindung kann hervorragend mit einer Weißwandtafel umgesetzt werden.

Spontane Ideen und Eingebung lassen sich kurzerhand, für alle sichtbar, notieren. Im Zweifelsfall werden sie mit einem Wisch wieder gelöscht. Vor allem im Redaktionsalltag, aber auch in der Marketing- und Werbeabteilung von rennomierten Firmen, sowie bei der Entwicklung neuer Produkte sind Whiteboards ein willkommenes Hilfsmittel.

Whiteboards dienen nicht nur bei der Ideenfindung im Berufsalltag als Arbeitswerkzeug. Auch bei der Projektkonzeption können sie überzeugen. Im Handumdrehen lassen sich übersichtliche MindMaps erstellen, die umfangreiche Informationen für alle Mitarbeiter anschaulich präsentieren.

Anderenfalls bieten sich Weißwandtafeln zur Erstellung von Dienst- und Einsatzplänen an. Beispielsweise im Schwesternzimmer des Krankenhauses, im Polizeirevier oder auch im Büro des Supermarkts.

Wichtige Informationen können für alle Mitarbeiter frei zugänglich hinterlegt werden. Kurzfristige Änderungen, etwa aufgrund eines Krankheitsfalls, sind aufgrund der leichten Handhabung jederzeit möglich. Mit einem Wisch lassen sich Einsätze und Dienstzeiten variieren.

Whiteboard als Tafelersatz in Schulen, Fachhochschulen und Universitäten

Ein Whiteboard im Klassenraum.Seit den 90er Jahren löst das Whiteboard mehr und mehr die typischen Schultafeln ab. Ob in Grundschulen, Sekundarschulen oder Gymnasien – Klassenraummodernisierungen sind oftmals mit der Integration von Whiteboards verbunden.

Gleiches gilt für Vorlesungsräume an Universitäten und Fachhochschulen, sowie an berufsbildenden Schulen und anderen Bildungseinrichtungen. Die Gründe für die Beliebtheit der Weißwandtafeln sind relativ vielfältig.

Erwähnenswert sei an dieser Stelle das einfache Löschen von Tafelbildern mithilfe eines Schwamms oder eines Tuchs. Ebenfalls hervorzuheben ist die teilweise punktgenaue Zeichnung von Inhalten.

Mit herkömmlicher Tafelkreide ist es relativ schwierig, detaillierte Zeichnungen anzulegen. Die nutzbaren Boardmarker sind hier eine deutliche Erleichterung für Lehrkräfte.

Nicht zu vernachlässigen ist die Luftbelastung durch Kreidestaub, sowie die gegebenenfalls vorhandene Verschmutzung von Kleidung und Händen, die bei der Verwendung von Tafelkreide allgegenwärtig ist. Mit Whiteboards gehören diese Nachteile der Vergangenheit an.

Whiteboard als Notiz-Zentrale in der Wohnung und Haus

Whiteboard in WohnungJeder kennt sie: die Pinnwand neben dem Küchentisch oder im Eingangsbereich. Arzttermine, Einkaufslisten, Überweisungsträger.

Kreuz und quer wird alles gepinnt, was in irgendeiner Form relevant sein könnte. Ist etwas erledigt, bleibt es dennoch einige weitere Tage oder vielleicht sogar Wochen hängen, bis irgendwann die gesamte Pinnwand droht, unter der Last der Zettelasche, abzufallen. Whitebords sind an dieser Stelle eine optimale Alternative.

Für den Hausgebrauch gibt es unterschiedliche Modelle, die zum einen deutlich kleiner sind als vergleichsweise Whiteboards aus Hörsälen und zum anderen weitere Funktionen, wie zum Beispiel Magnetismus, bieten.

Informationen für Familienmitglieder lassen sich kurzerhand offensichtlich aufschreiben. Termine und Einkaufslisten übersichtlich präsentieren.

Wenn etwas erledigt ist, genügt ein Wisch und Platz für neue Termine ist da.

Die besten Materialien für Whiteboards

Zahlreiche Unternehmen stehen mit ihrem Namen für die Qualität der eigens vertriebenen Whiteboards. Schlussendlich ist es aber die Machart, die entscheidet.

Besonders hochwertig sind Whiteboards aus Porzellan oder mit einer Emaile-Beschichtung. In einigen Fällen verwenden die Hersteller sogar robustes Glas. Diese Weißwandtafeln haben einen entscheidenden Vorteil gegenüber den Konkurrenzprodukte.

Sie sind nicht nur besonders glatt und hart, sondern zudem auch unglaublich kratzfest. In der Regel können selbst scharfkantige Glasgegenstände keinerlei Beschädigungen verursachen. Hinzu kommt, dass die meisten emaillierten Whiteboards auf Stahlplatten hergestellt werden und somit gleichzeitig magnetisch wirken.

Zudem gibt es aber auch Whiteboards, bei denen lediglich Stahl- oder Aluminiumplatten mit einer speziellen Lackierung verarbeitet wurden. Diese Modelle sind zwar kostengünstiger in der Anschaffung, dafür aber auch anfälliger für Beschädigungen.

Bei den haushaltsüblichen Whiteboards handelt es sich dagegen oftmals um melaninbeschichtete Span-, Hartfaser- oder Kunststoffplatten. Hierbei handelt es sich zum einen um die preisgünstigste Variante, zum anderen aber auch um die qualitativ minderwertigste. Für den Einsatz im Haushalt aber durchaus akzeptabel.

Ausschlaggebend für den Kauf eines individuellen Whiteboards sollten vor allem Punkte wie die erwartete Langlebigkeit, der potenzielle Verschmutzungsgrad und die gegebenen Reinigungsmöglichkeiten sein.

In der Regel lassen sich Weißwandtafeln aufgrund ihrer nichthaftenden Eigenschaft problemlos mit einem trockenen oder feuchten Tuch reinigen.

Whiteboard Zubehör – Boardmarker, Schwamm und Magnete

Ein Whiteboard ist jedoch nicht alles, denn ohne das richtige Zubehör ist es nur halb so gut Nutzbar. Anders als beim Flipchart benötigen Sie bei dieser Schreibtafel kein Papier, sondern nur die passenden Whiteboard Marker, einen guten Schwamm und eventuell ein paar Magnete.

Die Whiteboard Marker

Stifte für wiederbeschreibbare Oberflächen werden generell als Boardmaker oder Whiteboard Marker bezeichnet, weil Sie eben für diese Tafeln geschaffen wurden. Der Vorteil gegenüber Permanent Marker ist, wie die Bezeichnung schon vermuten lässt, dass diese Stifte mit einer abwaschbaren Farbe gefüllt sind und sich somit nach dem Gebrauch wieder löschen lassen.

Diese Stifte sind in den unterschiedlichsten Farben und mit verschiedenen Spitzen verfügbar. So zum Beispiel mit unterschiedlicher Form, entweder spitz, rund oder keilförmig und in in unterschiedlichen Dicken.

Auch Hersteller gibt es wie Sand am Meer, sodass Sie stets einen passenden Stift finden werden.

Der Whiteboard Schwamm

Vor dem nächsten gebrauch muss jedes Whiteboard zunächst gereinigt werden. Dies geschieht entweder mit Papier- oder Mikrofasertüchern, welche die Oberfläche nicht zerkratzen.

Besser sind jedoch sogenannten Whiteboard Schwämme oder auch Löscher bzw Filz genannt. Bei diesen Schwämmen handelt es sich um besonders hochwertige Utensilien zum gründlichen und vor allem schonenden Reinigen der weißen Tafeloberfläche.

Für das ganz moderne Büro gibt es sogar elektrische Whiteboard Löscher, bei denen zwei rotierende Walzen elektrostatisch aufgeladen werden und so die Farbe anziehen und einschließen.

Die passenden Magnete

Um zusätzliche Informationen an der Tafel fixieren zu können, kann entweder auf einfaches Klebeband oder Magnete zurückgegriffen werden. Bis auf Whiteboards aus Glas sind in der Regel alle Modelle mit einer magnethaftenden Tafel ausgestattet.

Wir empfehlen für das anbringen von Fotos, Notizzetteln, ausgedruckter Grafiken und sonstigen Notizen den Einsatz von Magneten, denn diese hinterlassen keine Klebereste auf der Oberfläche, welche wiederum den Spitzen der Marker verunreinigen.

Dadurch das sich zwischen Magnet und Tafel sowieso stets Papier oder eine ähnliches Material befindet, ist die Oberfläche auch stets vor ungewollten Kratzern geschützt.